15. Januar 2017

E. Schuchardt; E. Mier - "Mr. Arrogant, Gibt´s den auch in nett?"

Jetzt mal wieder etwas schnelles und kurzes für Zwischendurch. ;-)



Buch:

Edna Schuchardt; Ednor Mier
Mr. Arrogant – Gibt`s den auch in nett?
Klarant Verlag, 2013
Preis: 3,99 Euro
E-Book, 107 Seiten
Genre: Liebesroman

Hier geht´s zu Band 2!


Inhalt:

Annalena erbt von ihrem Onkel Gustaf einen heruntergekommen Verlag. Sie hat Angst vor der neuen Verantwortung, Erbschaftssteuer und den ganzen Schulden, die ihr mit den Verlag hinterlassen werden. Da wäre es doch einfacher, diesen an Phillip Dorhagen zu verkaufen.
Oder?
Der Dorhagen-Verlag ist immerhin einer der größten Verlage Deutschlands. Aus den Zeitungen kennt sie schon Bilder von Herrn Dorhagen. Sexy Mann! Wenn er nur nicht so arrogant wäre...
Die letzten sechs Mitarbeiter ihres Verlages machen ihr die Entscheidung auch nicht gerade einfach. Sie gehören zum größten Teil eher zum alten Eisen. Sie braucht frische Ideen, tatkräftigen Einsatz und junge motivierte Leute. Doch da spielen nicht alle mit.

Da wäre auch noch die etwas skurrile Familie Annalenas. Ein bunter Haufen alter Leute. Fast alle über achtzig. Sie zeichnen sich durch einen großen Familienzusammenhalt aus und versuchen, ihrer Annalena mit gutem Rat zur Seite zu stehen.

Es hilft alles nichts. Annalena verabredet sich mit Dorhagen, um sich das vorgeschlagene Angebot wenigstens anzuhören. Vielleicht macht er ihr das Ganze ja etwas schmackhafter.
Phillip Dorhagen ist ein Adonis. Groß, muskulös, gebräunt und unergründliche Augen. Annalena ist sofort von seinem Äußeren und seinem Auftreten fasziniert. Besonders seine Lippen haben es ihr angetan. Voll und sinnlich betteln sie danach, von ihr geküsst zu werden. Sie hofft auf irgendeinen Makel, damit sie vor den Verhandlungen genug Abstand gewinnen kann.

Phillip fackelt nicht lang rum. Er erklärt ihr, dass sein Vater schon lange ihren Verlag kaufen will, ihr Onkel bisher jedoch immer abgelehnt hat. Er weist sie darauf hin, dass sie erheblich viel Geld und Mühe bräuchte, um den Verlag wieder erträglich zu machen und es sei sehr schwierig. Besonders für eine Frau. Stattdessen soll sie lieber sein Angebot annehmen und ein angenehmes Leben führen. Schoppen, vielleicht ein Buch schreiben oder auf Reisen gehen.
Annalena stutzt. Was für ein sexistischer Idiot!

Sie entscheidet sich, den Verlag zu behalten.
War das eine gute Idee? Kann Annalena die ganzen Probleme und die Verantwortung handhaben, die sie sich damit aufgehalst hat?
Außerdem wäre Phillip Dorhagen nicht so erfolgreich, wenn er so einfach aufgeben würde...


Meine Meinung:


Da ich eine Vielleserin von Liebesromanen und erotischer Literatur bin (hauptsächlich amerikanischer/ englischer Herkunft), war ich erfreut, es mal mit deutschen Namen wie Annalena, Harold und Anette zu tun zu haben.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und schnell zu lesen. Wenn auch das äußere Erscheinungsbild nur mager beschrieben wird, so verstehen Schuchardt/ Mier es, die Situation genau zu beschreiben. So habe ich trotzdem ein schönes Bild der Protagonisten und Nebenfiguren bekommen.
Annalena entwickelt sich während des Romans weiter. Während sie zunächst sehr mädchenhaft und naiv auftritt, wird sie später zielorientierter und ehrgeiziger.
Ihre Familie bietet den ein oder anderen Lacher, auch wenn es nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Erfrischend und witzig sind die Gedanken von Annalena, als sie zum ersten Mal auf den großen Phillip Dorhagen trifft.

Doch danach flacht das Buch ab.
Der Aufbau des Verlages wird beschrieben. Die Entwicklung zwischen Annalena und Phillip hat nochmal eine gewisse Komik, kann mich aber nicht aus dem Hocker hauen.
Das Happyend ist doch sehr fragwürdig. Schade... Die Geschichte hatte Potenzial.


Fazit:


Leider hat das Buch nicht das geboten, was ich erwartet hatte. Ich hätte gerne noch etwas mehr prickelnde Erotik gehabt. Das gute Gefühl vom Anfang kann sich nicht bis zum Ende halten. Für Zwischendurch ist das Buch okay.
3 von 5 Sternen.

***


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