9. August 2017

Nadja Reinbach - "Im Garten der verlorenen Träume"

Ein Griff in meinen doch noch recht großem Fundus an ungelesenen Büchern hat mir dieses hier beschert. Der Buchrücken liest sich recht interessant... Mal sehen, ob es der Inhalt auch ist.

Buch:

Nadja Reinbach
Im Garten der verlorenen Träume
Karl Müller Verlag; 2014
Preis: schon für 0,01 Euro erhältlich
Taschenbuch; 320 Seiten
Genre: Bonbonbuch/ Drama


Inhalt:


Die junge Emilia Conti wünscht sich eine bessere Zukunft für ihre beiden Söhne.
Sie versucht ihren Mann Ettore dazu zu bringen, mit ihnen nach Rom zu gehen. Er weigert sich jedoch... vorläufig. Also macht sie sich alleine auf den Weg in ihre Geburtsstadt. Nie hätte sie geahnt, dass sie Entscheidungen treffen muss, die ihr ganzes Leben in Frage stellen.


Meine Meinung:


Das Buch war in zwei Teilen unterteilt und spielte in einem Zeitraum von etwas über acht Jahren. Der Schreibstil war leicht und flüssig.
Dennoch muss ich sagen , dass ich schon lange nicht mehr so lange an einem Buch gesessen habe. :-( Es zog sich hin wie Gummi und keiner der Personen im Buch war mir auch nur annähernd sympathisch. Geschweige denn, dass ich mich mit jemanden identifizieren konnte. Aber es waren nicht nur die Personen, die mich unglaublich langweilten, sondern auch der politische Hintergrund, der doch sehr hervorgehoben wurde. So ging es um Mussolini, Hitler und den Kampf gegen den Faschismus...

Emilia sollte eigentlich eine starke Frau, die für das Glück ihrer Familie kämpft, darstellen. Ich dagegen sah aber eine Frau, die für Reichtum und Ansehen ihren Körper und ihre Ehre verkaufte.
Als Nebenstrang wurde die Vergangenheit ihrer Mutter und Großmutter dargestellt. Wahrscheinlich sollte es Parallelen geben und der Leser/ die Leserin war aufgefordert, sich die eine oder andere moralische Frage zu stellen. Ich für mein Teil gebe aber zu, dass mich das Buch weder gefesselt , noch großartig interessiert hat. Also ging ich gar nicht soweit in die Tiefe.

Schade, vielleicht hätte ich es zu einem späteren Zeitpunkt mehr gewürdigt...


Fazit:


Wer sich gerne mal die Frage stellt: „ Wie weit würde ich für meine Familie gehen?“ ist mit diesem Buch sehr gut beraten.
Empfehlen möchte ich es Frauen, die schon etwas älter und erfahrener sind und vielleicht schon Kinder haben.
Ich kann dem Buch leider nur 2 von 5 Sterne geben.

**


Weitere Informationen auf meiner Facebook-Seite.

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